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Wurde der Hund gezüchtet oder hat er sich auf natürliche Art vom wolf zum hund entwickelt?

Frage von walküre: Wurde der Hund gezüchtet oder hat er sich auf natürliche Art vom wolf zum hund entwickelt?
Mich intressiert ob der Mensch aus den Wölfen nach und nach den Hund gezüchtet hat oder ob der Hund sich auf natürliche art entwickelt hat (Wolf=Hund)

Beste Antwort:

Answer by traenendesherz
Zwerpudel u. Wolf auf natürliche Weise entwickelt, lustiger Gedanke, haha.

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    9 Antworten auf Wurde der Hund gezüchtet oder hat er sich auf natürliche Art vom wolf zum hund entwickelt?

    • »SâåD« sagt:

      die ersten hunde entwickelten sich direkt vom wolf ab jedoch hat der mensch diese dann angefangen zu züchten und zu zähmen.

    • rob6530 sagt:

      Die ersten Ansätze vom Wolf zum Hund hat die Natur vermutlich selbst gemacht und der Mensch hat hinterher nachgholfen. Zum größten Teil mit ziemlich nicht gerade gesunden Hunderassen.

    • bartrezp sagt:

      Hallo,

      der Hund wurde nicht gezüchtet, er hat sich über viele Generationen vom wilden Wolf zum Haushund entwickelt. Das Rudelverhalten des Wolfes hat diese Entwicklung begünstigt. Später hat der Mensch dann auf die Entwicklung Einfluss genommen (nach meiner Meinung nicht immer günstig). Meistens sind es Fehlbildungen die mit anderen Fehlbildungen kombiniert werden um bestimmte Eigenschaften hervorzuheben. Man kann dazu stehen wie man will, eines ist jedoch sicher, es gibt im Gegensatz zum allgemeinen Sprachgebrauch keine unterschiedliche Rassen (wie bei den Katzen). Alle verschiedene Arten stammen vom Wolf ab.

    • oezlem_oektem sagt:

      Es gibt verschiedenste Theorien zu der Domestikation des Hundes. Die gängigste ist, dass einzelne Wölfe sich in der Nähe des Menschen aufhielten, weil sie entweder aus dem eigenen Rudel ausgestossen wurden oder selbst Einzelgänger waren und in der Nähe des Menschen von dessen Abfällen lebte. Hieraus vermutet man, entstand dann eine Partnerschaft, weil die Wölfe die Menschen (bewusst oder unbewusst?!) vor Eindringlingen und Gefahren warnten.
      Man vermutet auch, dass hier dann eine erste Partnerschaft auf der Jagd entstand.

      Eine weitere Theorie ist, dass Frauen verwaiste Jungwölfe aufnahmen und sie zum spielen für ihre Kinder behielten, wodurch die Tiere sich auch anpassten.

      Die nächste Theorie ist, dass zahme Wölfe als Fleisch- und Felllieferanten gehalten wurden. Was allerdings wohl eher weniger zutrifft, weil einen Fleischfresser zu mästen recht “teuer” ist, da dieser dieselbe Nahrungsquelle wie der Mensch selbst hat.

      Es gibt auch verschiedene Versuche zu Domestikationen. Es wurde mal ein Versuch gemacht, bei dem auf einer Pelzfarm die zahmsten Füchse ausgesucht und verpaart wurden. Bei diesen Nachkommen wurde dieselbe Selektion vorgenommen. Nach wenigen Generationen (glaub 7) waren die Junge absolut handzahm und dem Menschen gegenüber nicht scheu. Sie entwickelten auch ein anderes Äußeres. Bekamen Ringelruten, hatten Scheckierungen und andere Farben und waren dauerhaft verspielter (das juvenile Verhalten unserer Hunde ist auch ein Domestikationsergebnis).

      Interessante These ist auch, dass je nach Region Hunde, die sich frei vermehren können, ein typisches Aussehen entwickeln. Man nennt diese Hunde Pariahunde.

      Der Mensch hat dann irgendwann angefangen Hunde auch als Arbeitstier einzusetzen. Sie nahmen die Tiere heraus, die sich für die jeweilige Arbeit besonders eigneten. Erst viel späterer, in neuerer Zeit, wurde es dann üblich mehr nach dem Aussehen zu gehen und entsprechend zu züchten.

      Es werden heute noch Versuche gemacht, die Domestikation nach zu empfinden. Häufig werden Hunde mit Wölfen, Schakalen oder Kojoten gekreuzt und die Nachkommenschaft genau untersucht. Man siehe hierzu die Kynologen Günther Bloch oder Dorit U. Feddersen-Petersen

      Es gibt ein sehr gutes Buch zu dem Thema. “Der Hund. Abstammung – Verhalten – Mensch und Hund.” Geschrieben von Erik Zimen (sehr anerkannter Kynologe). Er fängt praktisch beim Urknall der Domestikation an. Beschreibt noch die anfänglichen Überlegungen, ob Koyote und Schakal anfänglich “mit gemischt” haben oder der Wolf der alleinige Vorfahre ist.
      Lohnt sich zu lesen!

      @Confiden…
      der Urahn ist nicht der Wolf, sondern Wolf und Hund haben die gleichen Vorfahren (ähnlich wie Mensch und Menschenaffe). Deine Frage ist gerechtfertigt. Wie schon gesagt, hat Erik Zimen den Schakal und Kojoten ebenfalls in seine Untersuchungen mit einbezogen. Die Kernaussage, warum diese beiden Arten als Vorfahren ausgeschlossen wurden, ist, dass ihr Hirn schlichtweg zu klein ist. Was sich zuerst diskriminierend anhört, ist leicht zu erklären. Durch umfangreiche Forschungen hat man heraus gefunden, dass domestizierte Tiere grundsätzlich ein kleineres Hirnvolumen haben wie ihre wilden Vorfahren. Man vermutet den Grund darin, dass Wildtiere einfach stärker auf der Hut sein müssen, mit der Selbstversorgung einfach stärker gefordert sind.
      Bei allen domestizierten Haustieren ist dieses Phänomen zu beobachten. Der Schakal und Kojote haben schon von Haus aus ein kleineres Hirn wie der Wolf (kleiner immer in Relation zur Körpergröße). Der Haushund aber hat entweder die gleiche Größe oder sogar ein größeres Hirn wie diese zwei Caniden.
      Wenn ich nun nichts durcheinander bringe, sind Mischlinge aus Kojote/Schakal und Wolf teilweise unfruchtbar. Müsste ich nochmal genauer nachlesen.
      Dorit U. Feddersen-Petersen hat sogar Tests und Versuche mit entsprechenden Mischlingen gemacht.
      Es gibt noch andere Faktoren die dafür sprechen, dass nur der Wolf als Vorfahre in Frage kommt und Kojote und Schakal nicht.
      Der Dingo kommt deshalb nicht infrage, da es sich um einen verwilderten Haushund handelt. Es handelt sich auch hier um sogenannte Parias. Sie sind sozusagen eine eigene Art für sich. Mit den Hunden ganz normal verwandt.

      @Iris
      stimmt – neben dem Tschochoslowakischen Wolfhund gibt es auch den Saarloos (die niederländische Form). Man schreibt auch extra betont Wolfhund und nicht Wolf-s-hund. Wolfshunde sind Hunde, die auf die Wolfsjagd eingesetzt wurden, wie der Irische Wolfshund.
      Unsere Rosa ist ebenfalls ein Wolfmischling. Ihr Vater war ein Husky-Wolf-Mischling und wirklich schwer zu halten. Der hat fast jeden Hund nieder gemacht und Hühner gejagt, so dass er sein Leben an der Leine fristen musste – leider! Den haben aber nicht wir gehalten. Der lebte in Griechenland, wo wir unsere Rosa her haben.

    • Jang Y sagt:

      Die Steinzeitmenschen haben die Wölfe schon immer bewundert, und als die Menschen sessig wurden, hatten die schon Hunde GEZÜCHTET. Als die Menschen dann immer schlauer wurden, haben die die Hunde so aufgezogen, dass sie wie der Dackel, nach Hasen jagen konnten, apportieren und so weiter können.

    • Ying J sagt:

      Natürlich haben die Züchter den Hund gezüchtet.

    • Iris sagt:

      Oezlems Ausführung ist nichts mehr hinzuzufügen. Klasse.

      Außer einer Anmerkung.
      Es gibt zb. die tschechischen Wolfshunde, die noch bis zu einem gewissen Teil das Erbgut der Wölfe in sich tragen.

      Sie kommen dem Wolf am ähnlichsten sind aber ganz sicher keine Anfängerhunde.

      Das nur am Rande.

      @ oezlem
      stimmt, mir ist das s gewohnheitsmäßig dazwischen gerutscht.

      I

    • Confidence sagt:

      Wieso glaubt man eigentlich ,der Urahn des Hundes sei der Wolf?? Es gibt doch soviele andere Möglichkeiten -der Dingo,der Schakal,der Fuchs und so weiter….
      Man müßte doch heute per Gentechnik den Ahnenstamm
      darstellen können??

    • Anne sagt:

      Der Hund beschloss: Bin ich dämlich, mir mein Futter selbst zu besorgen, das kann doch der Menschfür mich tun.

      (Er wurde gezüchtet)

      Anne

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